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Sie hat es gefunden

25. September 2007

Das Mädchen hat es gefunden
Das Ding lag da im Sand
Ganz überrascht und voller Neugier
Streckte es ihre Hand

Es griff nach dem Herz
Dem blut dass es trank
Als plötzlich
Das herz verschwand

Da steckts in nem Menschen
In der Brust eines Andern
Dort lag es nur matt
Und er schien nicht zu wandern

Es schien nicht zu schlagen
Er stand da herum
Ohne Blut in den Adern
Kalt und stumm.

Doch ganz voller Mut
Voller Mut und Verstand
Griff es nach seiner Brust
Mit ihrer zarten Hand

Es rammt sie hinein
Die Finger ins Fleisch
Und bohrt sie ganz tief
Auf des Herzens Geheiß

Der Junge schrie auf
Er wehrt sich, er kämpft
Doch die Hand bleibt eisern
Und seine Sinne gedämpft

Dann wird er ganz ruhig
Sie blickt ihm ins gesicht
Er schaut überrascht
Doch glückselig, als sie zu ihm spricht

Ein Schlag, zwei Schlag
Es pocht in der Brust
Die Finger die zarten
Streicheln nun ganz bewusst
sein herz mit Bedacht
Ganz sacht ohne schmerz

Und es kann sehn was es fühlt
Die Luft riechen des Tags
So sah er ewiges Leben
Mit einem Kuss auf dem Herz.

 

Milan Pawlowski

 


  Veröffentlichungen
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Meo - Novelle
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