Schmetterling stirb...

22. Februar 2005

Untergegangen, im sinkenden Schiff.
Kämpfend verloren und doch ganz ergeben.
Sinke hier tiefer,
falle garzu.
Den Blick ganz starr dem Himmel entgegen,
der schwindet und Wasser jetzt alles umschlingt.
Weiter und tiefer, blau ringsherum,
wart ich auf Taucher, niemand schaut nun.

Am Meeresboden liegend und träumend,
die Nebel der Dichter im Kopf,
weiss ichs dir zu sagen, was niemand vermag:

"Du hast es vergraben
am Ende des Flusses."

Und Meerjungfrauen schwimmen umher,
finden den Maler und trauern gar sehr.
Pflegen ihn, retten ihn,
bring ihn hinauf.
Und lieben derweil im ewigen Lauf.

 

Milan Pawlowski

 


  Veröffentlichungen
Kainsengel - Roman
Meo - Novelle
Freisam - Gedicht

Texte
An die neuen Dichter des Landes
Unsichtbar
Brüder und Schwestern
Falle, doch liege nie am Boden
Das Träumerding

Gedichte

Besinnt euch auf den Atem
Und doch künstelt der Atem
Verbunden mit den Gegenständen
Ein Haufen Steine auf den Schultern
Definition: Sinn des Lebens
Die wundervolle Jahreszeit
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Der weiße Wolf sagt "Ende."
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Schmetterling stirb
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Lass dich fallen
Der letzte Sommer
Unsterbliches Kind
Tanz
 
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