Regendraussen und ein Fernseher

01. 06. 2006

Regendraussen
und kalte Luft im Raum.
Es läuft Musik
und es ist gut.

Ein alter Fernseher steht auf der Straße.
In Scheiben spiegeln sich die Tage
und Schlafenswandler stolpern über Flimmerkisten.

Was wenn es bleibt, so voll und ganz?
Dies eine mal, hab keine Angst.

Das Zittern leicht
und schwach zugleich,
obwohl doch nicht mal jämmerlich.
Das Zittern froh, und sanft sogleich
und Träume wirken ewiglich.

Zu viel vom Traum, zu viel davon?
Was ist es sonst als armbandtragen und im Regen leben.
Niemals von Lebensdingen eine Ahnung.
Und, ach, Millionen kleinster Feenaugen ihren Seegen
dem garten Weltenendes zugesprochen.

Ja es ist gut.
Nur manchmal englisch atmen und erinnern...

 

Milan Pawlowski

 


  Veröffentlichungen
Kainsengel - Roman
Meo - Novelle
Freisam - Gedicht

Texte
An die neuen Dichter des Landes
Unsichtbar
Brüder und Schwestern
Falle, doch liege nie am Boden
Das Träumerding

Gedichte

Besinnt euch auf den Atem
Und doch künstelt der Atem
Verbunden mit den Gegenständen
Ein Haufen Steine auf den Schultern
Definition: Sinn des Lebens
Die wundervolle Jahreszeit
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Der letzte Sommer
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