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Lass dich fallen

08. Januar 2005

Alles so neblig um mich herum
sehe nach hier blicke nach dort.
Blicke an jedem verzwicktesten Ort
nur dumm herum, nur dumm herum.

Reden, ja Reden das ist der Trick.
Suche mir aus, dieses hohe Geschick.
Kann es nicht tun, bin viel zu müd.
Beruhige mit Ruhe mein krankes Gemüht.

Sprech aber doch, will doch nicht frei sein,
will doch nicht einsam, allein und gemein sein.
Habe doch Flügel, lasse mich fallen
und bin auf einmal der frohste von allen.

Brauche nicht halten, brauche nicht bangen.
Wer zieht, der zieht für immer von dannen.
Nur keine Angst, fall noch ein Stück,
hast doch die Flügel, die holn dich zurück.

Mut ist bei dem, dessen Flügel erwacht.
Mut ist bei dem, der liebt in der Nacht.
Falle nur, falle! Liebe nur, liebe!
Und schließlich, ja schließlich: siege.


Milan Pawlowski

 


  Veröffentlichungen
Kainsengel - Roman
Meo - Novelle
Freisam - Gedicht

Texte
An die neuen Dichter des Landes
Unsichtbar
Brüder und Schwestern
Falle, doch liege nie am Boden
Das Träumerding

Gedichte

Besinnt euch auf den Atem
Und doch künstelt der Atem
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Ein Haufen Steine auf den Schultern
Definition: Sinn des Lebens
Die wundervolle Jahreszeit
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Lass dich fallen
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