Kainsengel
offizielle Webseite auf: www.kainsengel.de
Bildgewaltig erzählt Milan Pawlowski die Geschichte eines eigentlich ganz gewöhnlichen Zeitungsredakteurs.
Nachts jedoch wird der notorisch müde und selbst bezeichnete Wirtschaftssklave von wilden Träumen inmitten eines Verlieses der verknoteten Seelen geplagt. Was er anfangs noch als rege Traumaktivität abtut, gewinnt eine ganz andere Bedeutung, als er einem Mädchen begegnet, dass auf ihrem Rücken zwei gefiederten Stummel trägt. Herausgerissen aus dem Glauben, ein normales Leben zu führen, überstürzen sich die Ereignisse und der Protagonist findet sich in einem Kampf zwischen Mächten wieder, deren Existenz das menschliche Bewusstsein nicht erfassen kann … ohne zu vergessen.
ISBN: 978-3850225120
15,50 €
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Buchtrailer
Kainsengel Buchtrailer – Tunguska – Der Trailer behandelt die Vorgeschichte des zweiten Hauptcharakters Abdiel.
Pressemitteilung
Milan Pawlowski bewegt sich in seinem Roman zwischen den Welten – den Welten des Bewussten, der alltäglichen Realität, und der Welt des Unbewussten, der Traumwelt. Dort durchlebt der Protagonist Szenarien, die ihre Wurzeln im Alltag haben und die er nun hier, in der Welt der Träume, besser zu verarbeiten und zu bewältigen vermag als in der ihn oftmals zu sehr belastenden reellen Welt.
Sehr fantastisch und actionreich schildert Pawlowski dabei die Situation, die Handlungen der einzelnen – fantastischen – Personen dieser Traumwelt.Und der Protagonist mittendrin – oftmals selbst völlig überrascht, fast überrollt, und nichts ahnend mit hineingezogen in den Strudel der Ereignisse.Pawlowski spielt in seinem Roman bewusst mit den Ebenen des Seins und des Scheins – und man ist sich als Leser selbst bisweilen nicht ganz sicher, in welcher Welt sich das Geschehen gerade abspielt.Auf ein Happy End darf der Leser nicht hoffen, dieses hätte der Intension des Autors nicht entsprochen. So bleibt eine aufgebrochene Atmosphäre übrig, die den Schluss des Romans und auch den Leser prägt.
Impressionen
Unsterbliches Kind, Lass dich fallen und Freisam sind Gedichte, die während der Arbeit an “Kainsengel” entstanden sind. Hört Lass dich fallen hier direkt an oder lest sie einzeln auf den entsprechenden Unterseiten.
| Lass dich fallen vorlesen lassen: | |
Leseprobe
Prolog
30. Juni 1908
Zentralsibirien
Zeugen vernehmen in der Nähe der Steinigen Tunguska, einem Nebenfluss des Jenissei, eine gewaltige Explosion.
6000 km² Kiefernwald wurden durch die Druckwelle niedergestreckt. Der Lärm war in einem Umkreis von 1000 km zu vernehmen, und die gesamte Erde erbebte. Anwohner im Umkreis von 65 km rissen sich die Kleider vom Leib, da sie glaubten, sie würden brennen. Und die Transsibirische Eisenbahn wurde durch die Erschütterungen beinahe zum Entgleisen gebracht.
Augenzeugen sahen ein längliches Objekt vom Himmel herabfallen, das in bläulich-weißem Licht leuchtete. Einer zwanzig Kilometer hohen Lichtsäule folgte eine schwarze, pilzförmige Wolke. In den darauffolgenden drei Nächten war es in ganz Europa so hell, dass man im Freien Zeitung lesen konnte. In Kalifornien wurde eine lang anhaltende Verringerung der Sonnenstrahlung registriert.
Noch immer ist das Tunguska-Ereignis nicht geklärt. Theorien reichen von nuklearen Explosionen bis hin zum Absturz außerirdischer Raumschiffe. Die offiziell anerkannte Erklärung ist das Eintreten eines Asteroiden oder Kometen mit 100 000 km/h in die Erdatmosphäre, der durch die starke Erhitzung kurz vor der Oberfläche explodierte und somit keinen Einschlagkrater erzeugte.
2. Kapitel
„Sieh uns an. Sind wir nicht ein traurig’ Häufchen Elend? Gurren umher durch die Zentren einer sogenannten Zivilisation, betteln um Brotkrumen, damit wir länger noch unser Dasein als herumkreuchende Gestalten fristen dürfen. Und warum das alles? Weil ER sich neue Lieblinge erschaffen wollte, weil ER uns vergessen hat. Nicht einmal als Diener nutzt er uns mehr. Nur wenige haben noch die stolzen Aufgaben von damals. Weil sie von den Menschen gekannt und beschrieben wurden, sagt er. Weil sie in ihren Geistern existieren, sagt er. Und? Existieren wir nicht? Haben wir nicht ein Recht auf unser stolzes, gebürtiges Dasein, habe wir nicht das Recht, wie sie zu leben und wenn nicht, gleich wie sie zu sterben?“
„Du sollst nicht aufbegehren, Abdiel. Denk an deine erste Kompanie.“
„Wer weiß, ob meine Entscheidung damals recht war. Sicher war sie das, aber bedenke auch, was waren wir damals? Stolze Krieger, Verfechter des Guten, Bekämpfer der Versucher. Das war noch was. Aber heute …“
„Sein Wille ist unergründlich, Abdiel, er hört dich, sage nichts Falsches.“
„Dann sei es so. Hört er mich? Hört er mich?! Wie zwei fette, von Gott genährte Tauben sitzen wir da und sehen zu, wie seine Schöpfung lebt, eine Schöpfung, die schon von Anbeginn gegen ihn aufbegehrt. Und was tut er? Er liebt sie und lässt uns, die ihm seit Jahrhunderten, seit Anbeginn der Zeit zu Diensten sind, verkommen. Vielleicht hatte Luzifer recht, vielleicht sind wir gar nicht seine Kinder, nicht seine Schöpfung. Warum sonst liebt er sie mehr und gibt ihnen Fleisch und Herz, die Liebe auch zu spüren?“
„Fleisch und Herz sind schlecht, es ist die Strafe Gottes, nicht seine Gabe. Er gab ihnen Schwäche. Eben dein genannter Luzifer gab ihnen dieses Teufelswerk, das sie verdammte.“
„Was würd ich dafür tun, Fleisch und Herz zu haben und einmal nur zu fühlen! Und wenn es nicht die Liebe sein soll, dann eben gleich der Hass. Was würd ich dafür tun, nicht zu wissen, weshalb ich mich für etwas entscheide.“
„Was es auch sein mag, zweifelnder Abdiel, tu es nicht und gedulde dich für die Unendlichkeit. Du wirst in ihr Erfüllung finden, willst du denn sterblich sein wie sie?“
„Was würd ich dafür tun, wenn ich nur einmal durch Leben sterben könnt!
Mein guter, treuer Zephon. Du ewiglich nur Suchender … Ich weiß, was nun zu tun ist. Der Wille und die eigene Entscheidung sind den Menschen vorgedacht. Doch wir sind das, was in der Menschen Köpfe steckt, so haben wir im Sinn immer noch die Wahl und den Willen, logisch zu entscheiden. Und mein Verstand, ja, die Vernunft sagt mir, ich wähle Kampf und Krieg. Willst du mich nicht begleiten? Willst du nicht auf die letzte Suche, die Suche nach Verbündeten gehen, um noch einmal den großen Staatsstreich zu versuchen? Danach, so glaube mir, mein alter Freund, hat deine Suche endlich ein Ende, und großes Wissen soll dir gutgeschrieben sein.“
„Du willst die Rebellion, besinnst du dich nicht einmal deines Namens?“
„Was ist ein Name schon, hab ich ihn denn gewählt? Durch meine Taten hab ich ihn mir verdient, doch ist meine Entscheidung, meine freie Wahl von damals nun veraltet.“
Da erhob sich der Cherub mit einem Flügelschlag gen Himmel und rief dem überraschten Abdiel sechs Worte zu:
„Dann sei dein Name nun dahin!“
Er zog den Speer von seinem Rücken und schlug den aufbegehrenden Rebell nieder durch des Himmels Feste, noch bevor er etwas sagen konnte, sodass er fiel, sich aber fing und ihm erwidern wollt, als dieser schon, gut überdacht, ihm seinen Speer entgegenwarf, der alsgleich die ausgebreiteten Flügel Abdiels durchbohrte und zunichtemachte.
So fiel der Unglückliche, vom guten Freund für eine Obrigkeit bös hintergangen, die nicht einmal ein Zeichen einer Einmischung für nötig hielt. Er fiel und fiel, und Schmerz durchschoss die wunden Flügel, feuriger Schmerz, der sie entflammte in einem großen Feuer. So stürzte er wie ein Komet gen Erden und fühlte das erste Mal Fleisch. Er stieß den Geist für eine Zeit hinfort, der ihn umgab in blauem Licht, und schoss als Säule aus Licht und Feuer immer tiefer auf ein Tal mit prächtiger, gedeihender Natur. Er schrie und riss und suchte sich zu fangen, was ihm beinah gelang, wären der Schmerz und die Wunde, von göttlicher Waffe geschlagen, nicht zu mächtig gewesen. So fing er sich erst kurz vor dem Einschlag und dachte schon, er sei gerettet, da krachte und dröhnte es, und es wurde ihm schwarz vor Augen. Das Krachen seines zerberstenden Flügelpaares nahm ihm den Sinn, so fiel er in gnädiger Ohnmacht die letzten Meter auf den eingedrückten Boden. Um ihn herum die Bäume allesamt herausgerissen und niedergedrückt, der Fluss überschwemmt und die Tiere vor Panik gestorben.
6. Kapitel
„Es ist mein größter Wunsch, zu sterben“, hatte Abdiel gesagt.
„Doch solange dieser Gott da oben uns noch Regeln gibt und da sitzt, auf dem Thron, mit seiner Hand den Kopf der Welt tätschelnd, so lange bleibt mir jede Art von Selbstmord hier verwehrt.“
Er wollte sterben. So wie es Menschen tun. Doch auch als Gefallener war er kein fleischliches, kein menschliches Wesen. All der Wahnsinn, all der Glaube und Krieg in seinen Augen, nur für einen Selbstmord …?
„So ist doch meine einzige Chance, jenem Gott Paroli zu bieten. Und da ich selbst nur noch einen Klumpen Göttlichkeit in mir trage, ist es doch logisch, jenem einen Gott entgegenzusetzen, der ebenso geliebt und stark ist wie er selbst. Wir brauchen nur noch jene Gläubigen, die ihm wieder seine Macht verleihen, die Horus auferstehen lassen.“
Deshalb also die vielen Bettler, die alles glaubten, was Abdiel ihnen vorsetzte, solange es essbar war oder zu etwas Essbarem führte.
„Es regnet! Es regnet!“ Ich hatte Motte noch nie lachen gehört. Doch in diesem Moment sprang sie fröhlich springend und lachend ins Zimmer hinein und zeigte auf das halb offene Fenster. Kleine Tropfen plätscherten da auf die Scheibe und halb hinein auf die grüngraue Fensterbank. Es war ein angenehmer Regen, einer, von dem man kaum nass wird und der doch die Welt mit Nebel füllt.
Abdiel und ich packten gerade unsere Rucksäcke. Ein stummer, unmissverständlicher Blick beider Seiten brachte sie zum Schweigen. Doch als sie dann still am Fenster saß, sah ich in ihrem Mundwinkel immer noch ein geheimes verschmitztes Lächeln.
Wie leichte Nebelschwaden zogen die Wolken über den nachtblauen Himmel. Obwohl Stadt um mich herum war, sah man doch Sterne. Nicht viele, doch die hellsten und sterblichsten von ihnen schienen auch hierher, an den dunklen Ort mit der großen Kathedrale. Es waren genau so viele, dass sie eine romantische, gleichsam harmonische Stimmung erzeugten. Nicht wundervoll und magisch wie ein Sternenteppich, doch auch nicht trist und trostlos wie ein einzelner heller Polarstern.
Ja, eine dunkle Stadt war es, diese meine Heimat. Die Stadt mit der großen Kathedrale, aus der ich noch vor einiger Zeit geschlüpft war. Erst jetzt fiel mir auf, wie merkwürdig es war, dass ich nie das Verlangen gespürt hatte, dorthin zurückzukehren. Zu sehen, was in dieser nicht geträumten Welt, in ihr, auf mich warten würde. Sicherlich keine düsteren Räume und Kellerlabyrinthe wie in meinen Träumen.
Doch wir hatten keine Zeit mehr, und es war nicht möglich, sich noch einmal kurz von Abdiel zu entfernen, ohne ihn vollends zu verlieren.
Um einen geradlinigen Flug in Richtung Wüste zu bekommen, müssten wir mit der Bahn in die Plastikstadt fahren und dort, in dem wohl größten Flughafen des Landes, eine Maschine chartern.
Vielleicht würde ich mich, in den paar Stunden Aufenthalt, an die Zeit zwischen dem Jetzt und Früher erinnern können. Mein Leben zu dieser Zeit und das dazwischen miteinander vermischen und endlich verstehen, was in meinem Kopf vor sich ging. Vielleicht auch in dieser Welt. Doch zu viel sollte ich nicht erwarten.
Es war ein Sonntagabend. Der Tag in der Woche, der am stillsten war. Der Tag, an dem die Dichter schrieben, die Musiker weinten und der Rest der Welt sich selbst verfluchte, da er am nächsten Morgen wieder zur Arbeit musste und am Vorabend zu viel getrunken hatte. Ein schrecklicher Gedanke, tags darauf aufwachen zu müssen und den ganzen Tag kleine Wehwehchen mit sich zu tragen, da man nicht genug Schlaf erwischt hatte. Hoffentlich würde es mir niemals wieder so ergehen. Denn nun war ich ein Wanderer, ein Abenteurer. Ich wusste nicht, wie ich mich die letzten Monate ernährt hatte, doch irgendetwas hatte sich immer gefunden. Ich hatte stets ein Apartment gehabt und einen Anzug oder eine Lederjacke, dass mir nicht fröstelte. Vermutlich hatten solch weltliche Lappalien keinen Belang in meinem ach so wichtigen Leben …
In dieser Nacht also stapften wir wie drei pubertierende Interrail-Reisende mit unseren dicken Rucksäcken zum Bahnhof. Er lag genau neben der großen Kathedrale. Wir mussten also an ihr vorbei. Wäre dem nicht so gewesen, hätte ich sie vermutlich leicht ignorieren können. Vergessen hätte ich sie, höchstens von ihr geträumt und nur noch an Plastikstadt und Wüstenland gedacht. Doch nun stand ich neben ihr. Motte musste verschnaufen, da ihr der Rucksack zu schwer wurde, und Abdiel war kurz davor einen Wutanfall ob ihrer Unfähigkeit zu bekommen. Er schrie und fuchtelte in der Luft herum. Was er sprach, verstand ich nicht. Langsam wandte ich mich ab und sah die tiefschwarze Mauer neben mir an. Ich sah nicht auf ihre Länge oder Höhe. Nur auf den kleinen Fleck vor mir, den ich nun, zwei Schritte hinter mir lassend, leicht mit den Fingerspitzen berührte. In diesem Moment kam mir eine Erleuchtung. Keine besonders Beunruhigende oder Erleichternde. Mir wurde nur klar, weshalb ich stets auf den Boden sah, wenn ich von A nach B ging. Nicht weil mich die Welt verängstigte oder ich keinem der Proletarier in die Augen sehen wollte. Nein. Es war die Liebe zum Detail. Die große, mächtige Welt war mir zu viel. Ich wollte keine Strände, Panoramen oder Skylines sehen. Ein Kinosaal war wohl das größte, was mein kleines Hirn sich vorstellen konnte. Doch wenn ich auf einen Pflasterstein sah, auf Blätterhaufen, einen Gully oder eben jene Kirchenwand, da sah ich Reliefs, Furchen, Millionen kleinster, winzigster Teilchen, die etwas bildeten. Eine Welt. Eine verdammt große Welt …
Aber trotz dieser Erkenntnis, trotz meiner Detailtreue und vielleicht auch wegen meiner Scheu gegenüber den großen, breiten Dingen setzte ich mich auf den Boden, drehte mich einmal herum, sodass ich mit dem Rücken zur Wand saß und legte mich nieder. Die Augen offen, ja, und kurz darauf den Mund ebenso. Mein Herz fing schneller an zu schlagen, und mein Atem zog nur noch Luft in meine Lungen hinein, ohne sie hinauszulassen. Ich sah gen Himmel. Nicht direkt den Himmel an, sondern die mächtige, riesige Mauer hinauf, die Türme und Zinnen, die verschnörkelten Wasserspeier und Teufelsköpfe, die Masse aus Schwarz und Dunkelbraun im blauen Licht der Nacht.
Es schwindelte mich, und trotz der Bedrohung durch eine riesige Macht, die vom Himmel stürzen könnte, fühlte ich mich umarmt und wunderbar wohl in dieser Pose. Hier wurde mir klar, dass ich nicht in die Mauern hineinschauen müsste, die Mauern, die meine Träume bedeuteten. Es reichte, an ihnen entlang hinaufzublicken.
Sicher über eine Minute lag ich in dieser Pose, bis ich abrupt durch einen festen Stiefeltritt aus ihr herausgerissen wurde. Motte war nun ausgeruht, und Abdiel sah mich zornig an. Er schien keine Zeit verlieren zu wollen. Ich richtete mich also auf, wie aus einem Traum erwacht, und sah nicht noch einmal hinauf, nicht zurück. Nur kurz dachte ich, auf der Zugfahrt noch einmal zurück, wie man es nach einem Traum tut, den man gleich darauf vergisst …
Das gelbe Licht der Straßenlaterne spiegelte sich auf den nassen Kopfsteinpflastern, sodass sie golden zu schimmern schienen. Schwarze Steine aus Gold.
Es war wie daheim, wenn es regnete. Nur dass hier im Zentrum der Plastikstadt die Straßen mit Gold anstatt mit Romantik gepflastert waren.
Von Weitem klang eine Art Melodie. Eigentlich waren es nur zwei Töne, die kurz hintereinandergespielt wurden. Dudum. Dudum. Es war wunderschön, mit diesem Soundtrack die Geräusche der Straßen, die Schritte, Gespräche und Autoreifen zu vernehmen. In der Ferne pfiff ein Mann. Ich atmete tief ein. Die Luft war berauschend. Einige angetrunkene Jugendliche bemühten sich, einen alten Klassiker aus den Charts nachzuahmen, und freuten sich an ihrer eigenen Unfähigkeit.
Fast wurde ich wehmütig, diese heimatliche Stimmung zu verlassen. Ich freute mich, nun die halbe Erinnerung meiner Heimatstadt mit der anderen Hälfte dieser Stadt aus Plastik kombinieren zu können, ohne sofort all jene Vergangenheit zu vergessen. So wie es mir anscheinend das letzte Mal ergangen war. Warum sollte ich diesem Taugenichts folgen?
Aber ich besann mich. Es ging schließlich darum, die Welt zu retten.
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Was der kleine Vogel sagt.
- Hat man die Welt verstanden, bleibt, außer dieser großen Wahrheit, die zu fassungslosen Glück verhilft, wenig zu erzählen http://ow.ly/1RhMA 2010-05-28
- Die neue Webseite ist fertig: http://www.milanpawlowski.de 2010-05-26
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