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	<title>Milan Pawlowski</title>
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	<description>Lyrik &#38; Filmprojekte</description>
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		<title>Augustinus</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[augustinus]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[lebenswandel]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Es beginnt mit einem Stein in ihrem Bauch der langsam an zu schlagen fängt. Pulsierend trägt aus Nichts ein Herz sich in die Welt schläft tief und fest und nach nur wenig Tagen bewegt es sich dann doch. Es trifft das Licht auf seine Haut. Die Sonne hat den ersten Atemzug erblickt, der seine Brust [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es beginnt mit einem Stein in ihrem Bauch<br />
der langsam an zu schlagen fängt.</p>
<p>Pulsierend trägt aus Nichts ein Herz<br />
sich in die Welt<br />
schläft tief und fest<br />
und nach nur wenig Tagen<br />
bewegt es sich dann doch.</p>
<p>Es trifft das Licht auf seine Haut.<br />
Die Sonne hat den ersten Atemzug erblickt,<br />
der seine Brust sich heben lässt.</p>
<p>Ganz sacht, wie wenn der Wind durch Blätter weht,<br />
bewegt sich das Geschaffene,<br />
erkennt die Arme, Beine, ja den eignen Kopf<br />
und fängt ganz langsam an zu gehn.<br />
Erkennt noch nicht des Lebens Sinn,<br />
jedoch das Leben selbst<br />
in seiner vagen Form.</p>
<p>Begeistert, ohne Angst und Ahnung<br />
rennt es los.<br />
Prescht durch alle Hindernisse,<br />
umgeht sie nicht, springt nicht hinüber<br />
nein, rennt alle Mauern um<br />
und ist erst spät entsetzt,<br />
dass die Splitter, Steine tiefe Wunden reissen.</p>
<p>Es erkennt noch einmal seinen Körper,<br />
der Schmerz entzündet Wut und Hass.<br />
Es greift zum Messer,<br />
schneidet alle Haare kurz,<br />
bis hin zur radikalsten Körperschaft.</p>
<p>Mit zu großen Stiefeln springt es weiter,<br />
trägt ein Kleid, dass seinen Leib vermehrt<br />
und die Muskeln ledern und Metall verstärkt.</p>
<p>Es stellt das Denken nicht voran.<br />
Der Traum vom Mensch ist 10mal stärker.</p>
<p>Nachdem das Rennen langsamer,<br />
erschöpft, im Laufen endet.<br />
Es vielleicht sogar kurz stehen bleibt,<br />
den Weg nach hinten und nach vorn beschaut<br />
und die schweren Kleider gegen leichte Stoffe tauscht.</p>
<p>Nicht mehr sich zu verstärken,<br />
nur sich weniger zu hindern.</p>
<p>Nachdem die Wut und Lust nach massenhaftem Fleisch vergeht<br />
macht es die Augen auf und gähnt,<br />
erinnert sich mit Wehmut<br />
aber lächelnd und zufrieden an den Traum<br />
und geht putzmunter, wach und achtsam<br />
einfach weiter.</p>
<p>Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=642&amp;md5=84d25b44916943b3890cee054ebef343" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie mich die Traurigkeit erfasst</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/wie-mich-die-traurigkeit-erfasst/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[burg]]></category>
		<category><![CDATA[eifel]]></category>
		<category><![CDATA[manderscheid]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[nazis]]></category>
		<category><![CDATA[vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie mich die Traurigkeit erfasst, wenn ich von Mauer&#8217;s Zinnen runter blicke im Tal von Manderscheid hoch oben auf der alten Burg Mein Arm lehnt schlaff an einer Mauer Mein Körper neigt sich vor Der Blick fährt über alte Häuser Es steht dort: Gasthaus, dunkelgrün Auf verdrecktem gelblich Grund Ein gelb, dass einmal weiß gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mich die Traurigkeit erfasst,<br />
wenn ich von Mauer&#8217;s Zinnen runter blicke<br />
im Tal von Manderscheid<br />
hoch oben auf der alten Burg</p>
<p>Mein Arm lehnt schlaff an einer Mauer<br />
Mein Körper neigt sich vor<br />
Der Blick fährt über alte Häuser<br />
<span id="more-575"></span><br />
Es steht dort: Gasthaus, dunkelgrün<br />
Auf verdrecktem gelblich Grund<br />
Ein gelb, dass einmal weiß gewesen war<br />
Das dunkle grün, war vielleicht schwarz</p>
<p>Einsam ist der Hof, kaum ein Auto fährt vorbei.<br />
Der verkommne Anblick deutet einem an<br />
Was in hundert Jahren hier geschah</p>
<p>Ich kann vor meinem Auge sehn<br />
Wie auf dem alten Hof,<br />
auf dem noch heute mehr als dutzend leere Tische stehn<br />
zum Beispiel Nazis, fröhlich feiernd saßen</p>
<p>Da tranken sie und sangen<br />
mit Stühlen und Laternen drumherum<br />
genossen jenen Ausblick<br />
auf die damals schon zerfallne Burg<br />
auf den grünen schönen Waldhang<br />
Und ans Ohr klang das Plätschern kleiner Bäche</p>
<p>Der Hof ist nun wie leer gefegt<br />
Vereinzelt sitzt mal einer da<br />
Will man bestellen, merkt man schon<br />
Das einzukehren unbedingt ein Fehler war</p>
<p>Greift man nach der moderigen Tür<br />
Zum Eingang, wo die Theke steht<br />
Erkennt man wie der Schmutz und Gammel<br />
an den Wänden klebt</p>
<p>Holz und Mauer plagen sich<br />
und lassen’s einen wissen.</p>
<p>Bestellt wird nur aus Höflichkeit<br />
man kann nicht einfach wieder gehen<br />
denk ich, bis dann das ausgegorene<br />
vor mir auf dem Tische steht:</p>
<p>Erst kocht und brennt es in der Magengegend,<br />
dass ich mich innerlich zerfressen fühl<br />
es brodelt, rumpelt und es fragt sich doch<br />
woher man das Geräusch so klar am Ohr vernehmen mag</p>
<p>Dann ist es still<br />
die Ruhe vor dem Sturm<br />
Man versucht das bald geschehne zu verstehn</p>
<p>Der erste Schluck sinkt wie ein Stein<br />
tief in des Leibes Höhle</p>
<p>Es fliesst und rutscht, entzündet mir die Speiseröhre<br />
kitzelt nicht, nein schlägt, durchbohrt und sticht<br />
den Gaumen</p>
<p>Der Kaffee schmeckt mehr gelb als schwarz.<br />
Mehr beissend als geröstet.<br />
Dennoch ist er auf der Zunge brennend heiss<br />
Noch in der Tasse, scheint er nicht zu dampfen.</p>
<p>Möglichst schnell, wird dann das Haus verlassen<br />
die reine Vorstellung des ersten Schlucks verdrängt<br />
als hätte man für den Moment<br />
die Zukunft kurz im Sinn erfasst.</p>
<p>Vielleicht komm ich ja eines Tages wieder<br />
steh wieder oben auf der alten Burg.</p>
<p>Wie mich das Mitleid dann erfasst<br />
wenn das alte Haus schon nicht mehr steht</p>
<p style="text-align: right;">
Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=575&amp;md5=04a1715eefb0d65e9b518ab564704e47" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Rosengarten</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[rosen]]></category>
		<category><![CDATA[rosengarten]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer ging ich noch im Rosengarten Die Geliebte an der Hand An all den Blumen und verzierten Beeten streifend. Wie eine große Feste steht sie da. Die hohe Mauer, die man obenauf bedeckte. Mit vielen Rosen aller Arten, Mit Büschen, Bänken und geschmückten Wegen. Heute, da ich vor verschlossnem Tore steh Jene großen Stufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer ging ich noch im Rosengarten<br />
Die Geliebte an der Hand<br />
An all den Blumen und verzierten Beeten streifend.</p>
<p>Wie eine große Feste steht sie da.<br />
Die hohe Mauer, die man obenauf bedeckte.<br />
Mit vielen Rosen aller Arten,<br />
Mit Büschen, Bänken und geschmückten Wegen.<br />
<span id="more-569"></span><br />
Heute, da ich vor verschlossnem Tore steh<br />
Jene großen Stufen nur durch Zaun und Gitter sehen kann<br />
Die mich weit hinauf auf Mauers Zinnen führen sollten.<br />
Bleibt mir jeder Zugang, ja, jeder Blick<br />
Auf die sommerliche Pracht, verwehrt.</p>
<p>Weshalb bleibt ein vergartes Beet verhüllt?</p>
<p>Verfall und Kälte legen Jahresende an die Rosen<br />
Bis sie zum Schluss nur Staub und Erde sind.<br />
Im Herbst zerrieben und verstreut,<br />
die Überbleibsel im Winter zerdrückt.</p>
<p>Wenn Grund und Boden unter Schnee verdeckt,<br />
die Rosen, nie zu sehen, nur ihr Schein noch zu erahnen.<br />
Schließt der Gärtner unter großen Mühen das metallne Tor<br />
Und hängt mit äußerstem Bedacht Ketten und ein schweres Schloss davor.</p>
<p>Es stimmt.<br />
Grausam klingt der Lebenswandel.<br />
Grausam die Natur.<br />
Was ist jedoch mit jenen,<br />
die vorm Entschwinden eines wachen bunten Lebens<br />
Weder Furcht noch Trauer finden?<br />
Weshalb bleibt jenen ganz und gar verwehrt,<br />
die schneebedeckten Felder an zu schaun?<br />
Auf denen doch im Frühling Liebe blüht.</p>
<p>Warum nicht auch im Winter sich an schöne Zeit erinnern?<br />
Wenn auch in bibbernd Haltung,<br />
Dicke warme Kleider um den Leib geschlungen.<br />
Und am weißen Feld, vielleicht auf einer Parkbank hockend.<br />
Gar nicht lang.<br />
Nur für den besondren Augenblick<br />
Die Luft mit Genuss tief in sich atmen.<br />
Und sei es drum.</p>
<p>Mag es dann auch nur die Erinnerung sein<br />
Die einen doch, mit voller Achtsamkeit und deutlichem Empfinden<br />
den Duft von Rosen wittern lässt.</p>
<p style="text-align: right;">Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=569&amp;md5=cfbb3d3e967373d1107f51645055a316" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Plane in der Luft gespannt</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/prosa/eine-plane-in-der-luft-gespannt/</link>
		<comments>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/prosa/eine-plane-in-der-luft-gespannt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 14:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftskritik]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weite des Himmels. Und nur ein Schild ragt in ihn rein.
Ein Schild bedeutet eine helle Plane, aufgespannt.
Von nur zwei Stäben fest gehalten und gestreckt.
Fest geschnürt und fest gekurbelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weite des Himmels. Und nur ein Schild ragt in ihn rein.<br />
Ein Schild bedeutet eine helle Plane, aufgespannt.<br />
Von nur zwei Stäben fest gehalten und gestreckt.<br />
Fest geschnürt und fest gekurbelt.<br />
Würde man sie strenger ziehen, drohte sie zu reißen.</p>
<p><span id="more-130"></span></p>
<p>Ich muss an eine Streckbank denken, die mit unendlicher Geduld das Opfer malträtiert.<br />
Mit jedem Zuge überzeugt und wissend, dass sie ihre Antwort schon nach einer Zeit erlangen werde.<br />
So hängt das Schild, die Plane, hoch im Himmel. Kein noch so starker Wind mag sie zum flattern bringen.<br />
Er ist zu schwach um sie mitsamt dem metallenen Gerüst zu Fall zu bringen.</p>
<p>Stellt solche Bank nicht immer eine Frage?<br />
Will sie nicht ein Geständnis oder tief verborgenes Geheimnis hören?<br />
Was könnte das Gerüst von seinem Schild erfragen?<br />
Was will es so verzweifelt wissen, dass es dem Ding aus festem Plastik solche Qual bereiten muss?<br />
Man sollte meinen, jener Zweck für den das Schild dort aufgestellt war, müsst die Antwort sein. Man sollte denken, was in großen Lettern, werbend auf zu hellem Grund prangt, sei die ganze Aussage, die diese Plane in die Welt schreien kann.</p>
<p>Aber warum, wenn jene Werbeschrift nun alles ist, was wir auf einem Schild verstehen sollen. Warum liegt sie dann auf der Streckbank, wird verzerrt und ausgequetscht.<br />
Bis zum letzten Tropfen Farbe. Von Wind und Wetter arg zerschunden.</p>
<p>Ich weiß es nicht.<br />
Und was auf ihr geschrieben steht, kann ich von hier nicht lesen.<br />
Sicher aber ist, in allen Fällen, die ich kenne, dass sie mit eisern Willen hängen bleibt, kein Wort mehr spricht als auf ihr steht und ihrer Folter niemals nachgibt, bis sie dann doch vom Wind zerreißt oder einfach ausgeblichen und vergilbt herab genommen wird.<br />
Platz macht für das nächste Opfer und das nächste aktuelle Schild.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=130&amp;md5=8daa3a392867978ae068fa46c31a9360" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ich steh an einer Kreuzungsecke</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/ich-steh-an-einer-kreuzungsecke/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 18:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit-Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[klima]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[10.01.09 Ich steh an einer Kreuzungsecke. Einen Laternenpfahl &#8211; fest umklammert mit der Hand und kümmre mich nicht ums Verrecken um die eine Welt um mich, die außer Rand und Band. Die Augen hab ich fest verschlossen, sehe weder Stadt noch Fluss. Nur meine Nase und die Ohren sind noch offen. Das was ich rieche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10.01.09</p>
<p>Ich steh an einer Kreuzungsecke.<br />
Einen Laternenpfahl &#8211; fest umklammert mit der Hand<br />
und kümmre mich nicht ums Verrecken<br />
um die eine Welt um mich, die außer Rand und Band.<br />
<span id="more-531"></span><br />
Die Augen hab ich fest verschlossen,<br />
sehe weder Stadt noch Fluss.<br />
Nur meine Nase und die Ohren sind noch offen.<br />
Das was ich rieche, was ich höre bringt Verdruss.</p>
<p>All die Sinne von denen ich bis jetzt noch weiß,<br />
bescheren mir ein Bild von Zukunft in mein Herz.<br />
Es beginnt mit einem Klos in meinem Hals<br />
und meine Brust beginnt zu beben, bis es schmerzt.</p>
<p>Dann erst folgen die Gedanken, Assoziation.<br />
Der Geist beginnt den Wahnsinn zu verstehn.<br />
Da wir, in unsrer kollektiven Halluzination,<br />
ja auchso schließlich ernten, was wir sähn.</p>
<p style="text-align: right;">
Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=531&amp;md5=b052a277297b4d720c267e62d5477214" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Mädchen auf dem Boden</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/prosa/das-madchen-auf-dem-boden/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 18:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war schon früher Morgen, die ersten Vögel zwitscherten und alles war in rotes Licht getaucht. Auf meinem Weg nach Haus, kurz vor den großen Glasgebäuden, saß da ein kleines Mädchen auf dem Boden. Sie war recht unscheinbar, wie sie da hockte, vor dem gewaltigen Bürokoloss. Säulen wuchsen hier gen Himmel, ganz aus weißem Glas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war schon früher Morgen, die ersten Vögel zwitscherten und alles war in rotes Licht getaucht. Auf meinem Weg nach Haus, kurz vor den großen Glasgebäuden, saß da ein kleines Mädchen auf dem Boden. Sie war recht unscheinbar, wie sie da hockte, vor dem gewaltigen Bürokoloss. Säulen wuchsen hier gen Himmel, ganz aus weißem Glas gemacht.</p>
<p><span id="more-536"></span>Das Mädchen war noch jung und hatte eine glatte schöne Haut. Man sah jedoch nicht viel ihres Gesichts, denn über ihrem Kopf ragte ein Tuch, dass sie verdeckte ganz und gar und in der Hitze schmoren lies.<br />
Ich blieb nicht stehn, ging nicht vorbei, verlangsamte die Schritte um zu beachten, wie sie leis summend mit zwei Steinen spielte und ganz versunken einen beider lang betrachtete.</p>
<p>Sie war in einer Welt gefangen, hinein geboren mit Gewalt, und hatte wenig Freiheit zu erleben. So reduzierte sie&#8230; die große Welt auf einen kleine feine. Auf eine Welt der Ameisen und Tierchen auf dem Boden, auf Kleinigkeiten in den Blättern alter Bäumen, in den Furchen von Tapeten und in ihrer viel zu großen Sporttasche. Dort war sie frei. Sie lebte und entdeckte Abenteuer. Dort war sie viel mehr Kind, als ihre Eltern und die Menschen, die sie traf, ihr jemals zugestehen würden.</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=536&amp;md5=5911bca15b53e56b7983710b1253d2ec" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsichtbar</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/prosa/unsichtbar/</link>
		<comments>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/prosa/unsichtbar/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 15:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Schriften]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.milanpawlowski.de/blog/?p=63</guid>
		<description><![CDATA[Was sieht ein unsichtbares Sehorgan? Ich habe so lange darüber nachgedacht, dass ich die gesamte Unsichtbarkeit der Welt zerstört habe. Es ist alles so unwahrscheinlich sichtbar geworden. Jedes kleinste Härchen, jede Faser meines Körpers. Jede Maserung und jeder Kratzer in der Holzplatte meines Schreibtischs. Jeder Kiesel am Boden der Straße vor meiner Tür. Eine Tasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sieht ein unsichtbares Sehorgan?<br />
Ich habe so lange darüber nachgedacht, dass ich die gesamte Unsichtbarkeit der Welt zerstört habe.<br />
Es ist alles so unwahrscheinlich sichtbar geworden. Jedes kleinste Härchen, jede Faser meines Körpers. Jede Maserung und jeder Kratzer in der Holzplatte meines Schreibtischs. Jeder Kiesel am Boden der Straße vor meiner Tür. Eine Tasse Kaffee.<br />
Als ob man zu viel davon getrunken hätte, ist jede kleinste Berührung, jedes Anstoßen, Umdrehen, Hinsetzen…<br />
Unbehagen, nervtötend, Reizüberflutung.</p>
<p><span id="more-63"></span></p>
<p>Ist es das was ein Unsichtbarer zu sehen vermag? Ist es das was wir nicht wahrnehmen in unserem tumben alkoholverdröhnten<br />
Bewusstsein? Vielleicht sieht er mehr als jeder einzelne von uns. Ist ein Mensch blind, verstärken sich seine restlichen Sinne. Das Hören, das Riechen, Schmecken, Fühlen.<br />
Das Dichten.<br />
Die Luft zu fühlen auf der Haut und vom Wind zu wissen woher das nächste Hindernis kommt. Aus einer Ahnung, aus einem.. Bewusstsein.<br />
Wenn er doch nicht gesehen werden kann.<br />
Wenn ihm der Sinn fehlt für<br />
Selbstdarstellung.<br />
Dann,<br />
kann er vielleicht<br />
doppelt so gut sehen?</p>
<p class="fliesstext">Wenn ich es ahne,<br />
es erahne..<br />
Bin ich dann nicht vielleicht schon der Unsichtbare?<br />
Bin ich unsichtbar?<br />
Verliere ich meine Substanz? Meine Sichtbarkeit? Meine Existenz? Nein. Das glaubt ihr nur! Ihr auf den Straßen mit euren Schuhen an den Füßen. Mit den schicken Klamotten oder den zerfledderten<br />
Hosen.<br />
Niemand sieht mich, ja niemand nimmt mich mehr wahr, denn ich sehe viel mehr als alle andern! Ich bin es der sichtbar ist! Ich allein!<br />
Und dadurch..<br />
Dadurch eben nicht.<br />
Nicht-Sichtbar.</p>
<p class="fliesstext">Schon habe ich die Unsichtbarkeit zerstört. Ich habe mich selbst zum Unsichtbaren gemacht. Mich selbst verschwinden lassen, um zu sehen.<br />
Zu sehen, was passiert.<br />
Was wäre, fiele ich mitten auf der Einkaufsstraße                     um.<br />
Schläge mir den Kopf auf. Bliebe liegen. Wäre dies nicht ein wundervoller Selbstversuch?<br />
Ein Beweis für.. meine Unsichtbarkeit.<br />
Ein Beweis für.. die Sichtbarkeit der anderen Menschen.<br />
Ein Beweis für.. die Unsichtbarkeit ihrer Augen, ihrer Pupillen.<br />
Unsichtbarkeit durch Unverständnis. Etwas, das wir nicht sehen, verstehen wir nicht. Etwas, das wir nicht verstehen, sehen wir nicht..<br />
Unsichtbarkeit<br />
der Seele.<br />
Denn das Gespür ist tot. Schon, lang.</p>
<p class="fliesstext">Niemand, sieht sich.<br />
Wie können wir andere Menschen wahrnehmen,<br />
wenn wir uns doch selbst nicht erkennen. Man sagt es immer leicht.<br />
Man liebt. Man liebt nicht, liebt man sich nicht selbst.<br />
Geschwafel!<br />
Geschwafel von Goethe und Schiller!<br />
Geschwafel von Bunte-Magazin Romantik!<br />
Wer sich nicht sieht, der sieht auch sonst niemanden. Das.. ist alles.</p>
<p class="fliesstext">Milan Pawlowski</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/3a62be0bcc2ce649e4a4ab640b5204" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Überlegungen zum Thema Endzeit &#124; Endland</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 18:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Endzeit-Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich nun über drei Jahre intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, ich schon lange vorher Interesse daran zeigte und sich die Geschichte meiner ersten Novelle auch in einem postapocalyptischen Umfeld abspielt ist das Ergebnis meiner Überlegungen ebenso enttäuschend, wie aber auch offensichtlich und gut. Dutzende Ideen wurden über die Jahre verworfen. Eine innovative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mich nun über drei Jahre intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, ich schon lange vorher Interesse daran zeigte und sich die Geschichte meiner ersten Novelle auch in einem postapocalyptischen Umfeld abspielt ist das Ergebnis meiner Überlegungen ebenso enttäuschend, wie aber auch offensichtlich und gut.</p>
<p>Dutzende Ideen wurden über die Jahre verworfen. Eine innovative Kurzfilm-Serie. Fernsehstaffeln zur Unterhaltung. Entertainment das sich verkauft, mit einer Priese Kunst und schönen Bildern. Ein Openmovie Projekt. Die Verherrlichung der gesamten Nobudget Szene. Roberto Rodriguez als Held und immer ihm hinterher. Ein Film, ein Pilotfilm. Aufblick zu Größerem, das kommen mag. Ein großes Projekt. Ich wusste instinktiv, dass es Endland eines Tages geben würde. Wie genau es ausschauen sollte, aber nicht. Zufrieden, war ich nie damit und mit keiner Idee.</p>
<p>Schließlich entdeckte ich, die Aussage war egal, und auch ohne Aussage, die Stimmung, die Atmosphäre, all das was mir wichtig war, hinfällig. Es sollte nur groß sein. Und das machte mir Angst. Denn solch einem Problem stand ich in meiner eigenen Kunst noch nie gegenüber.</p>
<p>Wir haben nun den 6. April 2008. Ich habe in den letzten Monaten vieles geändert, was mein Verständnis von Kunst und wohl auch der Welt angeht. So entschloss ich mich alle Drehbücher zu verwerfen und mir erst einmal zu überlegen, was Endzeit eigentlich bedeutet:</p>
<p>Endzeit ist das Ende der Zeit oder die Zeit am Ende der Welt. All das da Gewesene, das Sein, das uns Gewohnte ist fort. Die Unendlichkeit besiegt. Sogar die Welt, die Mutter Erde, liegt im Sterben. Sie bäumt sich ein letztes Mal auf und entfaltet auf einen Schlag all ihre Kreativität. Erklärt wird Mystik und Wahnsinn mit Mutation und wirren unwahrscheinlichen Pflanzen und Lebewesen. Aller Krieg der Welt, Gesellschaften, Staatsformen, ja sogar Anarchie, vergessen. Da das was die Menschheit zugrunde gerichtet hat, längst schon zu lange her ist. Ich mochte sie schon immer, diese Atmosphäre. Sie hat etwas abenteuerliches, magisches, etwas Schönes in der ganzen Düsternis. Aber ich erkannte, dass all die Pläne, die ich hatte, respektlos waren, gegenüber meiner Erkenntnis, meiner Ideen und auch genau dieser Neigung, zu einer verlassenen, schlafenden und hoffentlich träumenden Welt.</p>
<p>Und mit einem leichten, aber doch nur kurz andauernden, schlechten Gewissen, denn viele Versprechungen einer großartigen Entertainment-Schlacht brach ich damit, verstand ich:</p>
<p>Endzeit bedeutet Ruhe und Stillstand.</p>
<p>Ein apathischer Frieden. Durch Fehlen von Hass und Liebe. Durch das fehlen von allem. Durch das nicht Vorhandensein des Geists der Menschen.</p>
<p>Je länger eine Geschichte dauert, die in der Endzeit stattfindet, desto weniger spielt sie wirklich in dieser Zeit. Umso umfangreicher die Welt am Ende der Zeit beschrieben wird, desto mehr ist sie wieder eine Welt mit einem Anfang, einer Hoffnung und.. Unendlichkeit.</p>
<p>Dies, ist ein toter Kontinent.</p>
<p>via<a href="http://endzeit.tv/blog/2008/04/06/uberlegungen-zum-thema-endzeit/">Überlegungen zum Thema Endzeit | Endland</a>.</p>
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		<title>Begründete Paranoia</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/filme/begrundete-paranoia/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 08:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagtäglich sehe ich in meinem heutigen Umfeld eine Vielfalt an Ursprüngen für eine, aus der Sicht des betroffenen, „begründete Paranoia“. 
Der Film setzt sich mit der Angst vor Eventualitäten auseinander. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Januar 2008</p>
<p>Tagtäglich sehe ich in meinem heutigen Umfeld eine Vielfalt an Ursprüngen für eine, aus der Sicht des betroffenen, „begründete Paranoia“. Sei es die Panikmache der Medien oder das sichere Heim, dass uns wirkliche Gefahren nicht mehr erkennen lässt. Gründe für unnötige Angstzustände gab es schon in jeder Zeit und jeder Gesellschaft. Ist die Angst doch eine der wichtigsten Eigenschaften des Menschen, kann sie im anderen Extrem all das zerstören, was wir lieben.</p>
<p><img class="alignright" title="Begründete  Paranoia" src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/paranoia-e1275987788277.png" alt="" width="377" height="202" /></p>
<p>Der Film setzt sich mit der Angst vor Eventualitäten auseinander. Durch die gleichsam übersteigerte Darstellung von Vorsicht und Zuversicht wird der Versuch unternommen den momentanen gesellschaftlichen Zustand auf ein Gleichgewicht zu bringen. Und vielleicht werden sich einige Menschen den finalen Appell zu Herzen nehmen und in ihrem Handeln ein wenig frohen Mutes, ein wenig furchtloser, ja, leichtsinniger sein.</p>
<p>In drei kurzen Geschichten wird jeweils die Angst vor einer der drei bezeichneten Gefahren beschrieben:<br />
fremdverschuldete Gefahr<br />
selbstverschuldete Gefahr<br />
willkürliche Gefahr</p>
<p>Cast &amp; Credits:</p>
<p>CAST:<br />
Konstantin Venos<br />
Arne Obermeyer<br />
Isabel Vollmer als Verfolgte<br />
Heinz Grünewald als Penner<br />
Clara Albrecht als Freundin</p>
<p>SUPPORTING ACTORS:<br />
Miriam Schiffers<br />
Manuela Haehling von Lanzenau<br />
Matthias Beuger<br />
Simon Melchior<br />
Georg Weigand</p>
<p>CREW:</p>
<p>IDEA:<br />
Max Großgebauer<br />
Milan Pawlowski</p>
<p>DIRECTED, SHOT AND CUT BY:<br />
Milan Pawlowski</p>
<p>MAKEUP ARTIST:<br />
Miriam Schiffers</p>
<p>SCORE:<br />
Philipp Tann<br />
<a href="http://www.virb.com/tuptanowski" class="autohyperlink" title="http://www.virb.com/tuptanowski" target="_blank">www.virb.com/tuptanowski</a></p>
<p>MUSIC:</p>
<p>Chefdenker<br />
MEINE HEIMAT DIE ERDE<br />
www.chefdenker.de</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=546&amp;md5=7c9335209ea6ee24ee71a0ecd6867854" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Haufen Steine auf den Schultern</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/ein-haufen-steine-auf-den-schultern/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 13:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schriften]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab ein neues Flüglein kenn gelernt. Ja nun sind wir schon 5. Ein Dank, ein Gruß, ein gute Nacht. Und auch an sie, die mir gesagt, dass nur ein kleines wenig dieses Kriegs, ja fast, dass mans kaum sehen kann, es wert war, um zu siegen. Und lächelnd geh ich Heim. Zähle die Tränen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ein neues Flüglein kenn gelernt.<br />
Ja nun sind wir schon 5.<br />
Ein Dank, ein Gruß, ein gute Nacht.<br />
Und auch an sie,<br />
die mir gesagt, dass nur ein kleines wenig dieses Kriegs,<br />
ja fast, dass mans kaum sehen kann,<br />
es wert war, um zu siegen.</p>
<p>Und lächelnd geh ich Heim.<br />
Zähle die Tränen, die wie Steine auf meinem Rücken liegen.<br />
Und strahle den Himmel an<br />
ohne Sonne<br />
ohne Schmerz.<br />
<span id="more-47"></span> Nur die Traurigkeit der Welt trägt mich.<br />
Und meine Liebe schlug mit schweren Steinen meine Flügel.<br />
Nun lieg ich da und blute.<br />
Mit einem großen Berg auf meinen Schultern.<br />
Doch seh ich noch die Welt um mich<br />
obwohl mein Blick von Fels versperrt.<br />
Ich hab mich eingegraben.<br />
Hab eine tiefe Kule in den Stein geschlagen<br />
und obenauf mein Leib mit Fels bedeckt.<br />
Und dennoch ist es endlich an der Zeit.<br />
Den Schritt nach vorn,<br />
den Flügelschlag,<br />
den Akt zu tun,<br />
der mich rein fliegen lässt hier über diese Szenerie.<br />
Und trotz die Erde mich noch immer fest umgibt<br />
über sie fort zu schweben<br />
und Stein für Stein<br />
ja sacht und lahm<br />
und schließlich mit geballter Kraft den Rest samt einem Streich hinfort zu schlagen<br />
und ohne Müh und Not<br />
so stolz zu stehn<br />
wie längst im Herzen Stolze lebt.</p>
<p>&#8220;Du musst fliegen lernen, dann ist alles gut.&#8221;</p>
<p>Dank euch ihr gnadenvollen Träger ohne Farbe.<br />
Danke auch jenen, die sie gleichso tragen.<br />
Mitleid zu jener ganzen Menschenheit,<br />
die ich so lieb und deshalb traurig hass.<br />
Es tut mir leid, ganz väterlich, ganz brüderlich.<br />
Und doch.. ist es mir gleich&#8230;</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/082521250f08c330423391662b326e" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=47&amp;md5=a8fadf732381ebe336a8f37e4d6ccd07" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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