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	<title>Milan Pawlowski &#187; Gedichte</title>
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	<description>Lyrik &#38; Filmprojekte</description>
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		<title>Augustinus</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[augustinus]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[lebenswandel]]></category>
		<category><![CDATA[zitat]]></category>

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		<description><![CDATA[Es beginnt mit einem Stein in ihrem Bauch der langsam an zu schlagen fängt. Pulsierend trägt aus Nichts ein Herz sich in die Welt schläft tief und fest und nach nur wenig Tagen bewegt es sich dann doch. Es trifft das Licht auf seine Haut. Die Sonne hat den ersten Atemzug erblickt, der seine Brust [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es beginnt mit einem Stein in ihrem Bauch<br />
der langsam an zu schlagen fängt.</p>
<p>Pulsierend trägt aus Nichts ein Herz<br />
sich in die Welt<br />
schläft tief und fest<br />
und nach nur wenig Tagen<br />
bewegt es sich dann doch.</p>
<p>Es trifft das Licht auf seine Haut.<br />
Die Sonne hat den ersten Atemzug erblickt,<br />
der seine Brust sich heben lässt.</p>
<p>Ganz sacht, wie wenn der Wind durch Blätter weht,<br />
bewegt sich das Geschaffene,<br />
erkennt die Arme, Beine, ja den eignen Kopf<br />
und fängt ganz langsam an zu gehn.<br />
Erkennt noch nicht des Lebens Sinn,<br />
jedoch das Leben selbst<br />
in seiner vagen Form.</p>
<p>Begeistert, ohne Angst und Ahnung<br />
rennt es los.<br />
Prescht durch alle Hindernisse,<br />
umgeht sie nicht, springt nicht hinüber<br />
nein, rennt alle Mauern um<br />
und ist erst spät entsetzt,<br />
dass die Splitter, Steine tiefe Wunden reissen.</p>
<p>Es erkennt noch einmal seinen Körper,<br />
der Schmerz entzündet Wut und Hass.<br />
Es greift zum Messer,<br />
schneidet alle Haare kurz,<br />
bis hin zur radikalsten Körperschaft.</p>
<p>Mit zu großen Stiefeln springt es weiter,<br />
trägt ein Kleid, dass seinen Leib vermehrt<br />
und die Muskeln ledern und Metall verstärkt.</p>
<p>Es stellt das Denken nicht voran.<br />
Der Traum vom Mensch ist 10mal stärker.</p>
<p>Nachdem das Rennen langsamer,<br />
erschöpft, im Laufen endet.<br />
Es vielleicht sogar kurz stehen bleibt,<br />
den Weg nach hinten und nach vorn beschaut<br />
und die schweren Kleider gegen leichte Stoffe tauscht.</p>
<p>Nicht mehr sich zu verstärken,<br />
nur sich weniger zu hindern.</p>
<p>Nachdem die Wut und Lust nach massenhaftem Fleisch vergeht<br />
macht es die Augen auf und gähnt,<br />
erinnert sich mit Wehmut<br />
aber lächelnd und zufrieden an den Traum<br />
und geht putzmunter, wach und achtsam<br />
einfach weiter.</p>
<p>Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=642&amp;md5=84d25b44916943b3890cee054ebef343" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie mich die Traurigkeit erfasst</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[burg]]></category>
		<category><![CDATA[eifel]]></category>
		<category><![CDATA[manderscheid]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[nazis]]></category>
		<category><![CDATA[vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie mich die Traurigkeit erfasst, wenn ich von Mauer&#8217;s Zinnen runter blicke im Tal von Manderscheid hoch oben auf der alten Burg Mein Arm lehnt schlaff an einer Mauer Mein Körper neigt sich vor Der Blick fährt über alte Häuser Es steht dort: Gasthaus, dunkelgrün Auf verdrecktem gelblich Grund Ein gelb, dass einmal weiß gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie mich die Traurigkeit erfasst,<br />
wenn ich von Mauer&#8217;s Zinnen runter blicke<br />
im Tal von Manderscheid<br />
hoch oben auf der alten Burg</p>
<p>Mein Arm lehnt schlaff an einer Mauer<br />
Mein Körper neigt sich vor<br />
Der Blick fährt über alte Häuser<br />
<span id="more-575"></span><br />
Es steht dort: Gasthaus, dunkelgrün<br />
Auf verdrecktem gelblich Grund<br />
Ein gelb, dass einmal weiß gewesen war<br />
Das dunkle grün, war vielleicht schwarz</p>
<p>Einsam ist der Hof, kaum ein Auto fährt vorbei.<br />
Der verkommne Anblick deutet einem an<br />
Was in hundert Jahren hier geschah</p>
<p>Ich kann vor meinem Auge sehn<br />
Wie auf dem alten Hof,<br />
auf dem noch heute mehr als dutzend leere Tische stehn<br />
zum Beispiel Nazis, fröhlich feiernd saßen</p>
<p>Da tranken sie und sangen<br />
mit Stühlen und Laternen drumherum<br />
genossen jenen Ausblick<br />
auf die damals schon zerfallne Burg<br />
auf den grünen schönen Waldhang<br />
Und ans Ohr klang das Plätschern kleiner Bäche</p>
<p>Der Hof ist nun wie leer gefegt<br />
Vereinzelt sitzt mal einer da<br />
Will man bestellen, merkt man schon<br />
Das einzukehren unbedingt ein Fehler war</p>
<p>Greift man nach der moderigen Tür<br />
Zum Eingang, wo die Theke steht<br />
Erkennt man wie der Schmutz und Gammel<br />
an den Wänden klebt</p>
<p>Holz und Mauer plagen sich<br />
und lassen’s einen wissen.</p>
<p>Bestellt wird nur aus Höflichkeit<br />
man kann nicht einfach wieder gehen<br />
denk ich, bis dann das ausgegorene<br />
vor mir auf dem Tische steht:</p>
<p>Erst kocht und brennt es in der Magengegend,<br />
dass ich mich innerlich zerfressen fühl<br />
es brodelt, rumpelt und es fragt sich doch<br />
woher man das Geräusch so klar am Ohr vernehmen mag</p>
<p>Dann ist es still<br />
die Ruhe vor dem Sturm<br />
Man versucht das bald geschehne zu verstehn</p>
<p>Der erste Schluck sinkt wie ein Stein<br />
tief in des Leibes Höhle</p>
<p>Es fliesst und rutscht, entzündet mir die Speiseröhre<br />
kitzelt nicht, nein schlägt, durchbohrt und sticht<br />
den Gaumen</p>
<p>Der Kaffee schmeckt mehr gelb als schwarz.<br />
Mehr beissend als geröstet.<br />
Dennoch ist er auf der Zunge brennend heiss<br />
Noch in der Tasse, scheint er nicht zu dampfen.</p>
<p>Möglichst schnell, wird dann das Haus verlassen<br />
die reine Vorstellung des ersten Schlucks verdrängt<br />
als hätte man für den Moment<br />
die Zukunft kurz im Sinn erfasst.</p>
<p>Vielleicht komm ich ja eines Tages wieder<br />
steh wieder oben auf der alten Burg.</p>
<p>Wie mich das Mitleid dann erfasst<br />
wenn das alte Haus schon nicht mehr steht</p>
<p style="text-align: right;">
Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=575&amp;md5=04a1715eefb0d65e9b518ab564704e47" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Rosengarten</title>
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		<comments>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/ein-rosengarten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[rosen]]></category>
		<category><![CDATA[rosengarten]]></category>
		<category><![CDATA[winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer ging ich noch im Rosengarten Die Geliebte an der Hand An all den Blumen und verzierten Beeten streifend. Wie eine große Feste steht sie da. Die hohe Mauer, die man obenauf bedeckte. Mit vielen Rosen aller Arten, Mit Büschen, Bänken und geschmückten Wegen. Heute, da ich vor verschlossnem Tore steh Jene großen Stufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer ging ich noch im Rosengarten<br />
Die Geliebte an der Hand<br />
An all den Blumen und verzierten Beeten streifend.</p>
<p>Wie eine große Feste steht sie da.<br />
Die hohe Mauer, die man obenauf bedeckte.<br />
Mit vielen Rosen aller Arten,<br />
Mit Büschen, Bänken und geschmückten Wegen.<br />
<span id="more-569"></span><br />
Heute, da ich vor verschlossnem Tore steh<br />
Jene großen Stufen nur durch Zaun und Gitter sehen kann<br />
Die mich weit hinauf auf Mauers Zinnen führen sollten.<br />
Bleibt mir jeder Zugang, ja, jeder Blick<br />
Auf die sommerliche Pracht, verwehrt.</p>
<p>Weshalb bleibt ein vergartes Beet verhüllt?</p>
<p>Verfall und Kälte legen Jahresende an die Rosen<br />
Bis sie zum Schluss nur Staub und Erde sind.<br />
Im Herbst zerrieben und verstreut,<br />
die Überbleibsel im Winter zerdrückt.</p>
<p>Wenn Grund und Boden unter Schnee verdeckt,<br />
die Rosen, nie zu sehen, nur ihr Schein noch zu erahnen.<br />
Schließt der Gärtner unter großen Mühen das metallne Tor<br />
Und hängt mit äußerstem Bedacht Ketten und ein schweres Schloss davor.</p>
<p>Es stimmt.<br />
Grausam klingt der Lebenswandel.<br />
Grausam die Natur.<br />
Was ist jedoch mit jenen,<br />
die vorm Entschwinden eines wachen bunten Lebens<br />
Weder Furcht noch Trauer finden?<br />
Weshalb bleibt jenen ganz und gar verwehrt,<br />
die schneebedeckten Felder an zu schaun?<br />
Auf denen doch im Frühling Liebe blüht.</p>
<p>Warum nicht auch im Winter sich an schöne Zeit erinnern?<br />
Wenn auch in bibbernd Haltung,<br />
Dicke warme Kleider um den Leib geschlungen.<br />
Und am weißen Feld, vielleicht auf einer Parkbank hockend.<br />
Gar nicht lang.<br />
Nur für den besondren Augenblick<br />
Die Luft mit Genuss tief in sich atmen.<br />
Und sei es drum.</p>
<p>Mag es dann auch nur die Erinnerung sein<br />
Die einen doch, mit voller Achtsamkeit und deutlichem Empfinden<br />
den Duft von Rosen wittern lässt.</p>
<p style="text-align: right;">Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=569&amp;md5=cfbb3d3e967373d1107f51645055a316" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich steh an einer Kreuzungsecke</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/ich-steh-an-einer-kreuzungsecke/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 18:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Endzeit-Projekt]]></category>
		<category><![CDATA[klima]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[10.01.09 Ich steh an einer Kreuzungsecke. Einen Laternenpfahl &#8211; fest umklammert mit der Hand und kümmre mich nicht ums Verrecken um die eine Welt um mich, die außer Rand und Band. Die Augen hab ich fest verschlossen, sehe weder Stadt noch Fluss. Nur meine Nase und die Ohren sind noch offen. Das was ich rieche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>10.01.09</p>
<p>Ich steh an einer Kreuzungsecke.<br />
Einen Laternenpfahl &#8211; fest umklammert mit der Hand<br />
und kümmre mich nicht ums Verrecken<br />
um die eine Welt um mich, die außer Rand und Band.<br />
<span id="more-531"></span><br />
Die Augen hab ich fest verschlossen,<br />
sehe weder Stadt noch Fluss.<br />
Nur meine Nase und die Ohren sind noch offen.<br />
Das was ich rieche, was ich höre bringt Verdruss.</p>
<p>All die Sinne von denen ich bis jetzt noch weiß,<br />
bescheren mir ein Bild von Zukunft in mein Herz.<br />
Es beginnt mit einem Klos in meinem Hals<br />
und meine Brust beginnt zu beben, bis es schmerzt.</p>
<p>Dann erst folgen die Gedanken, Assoziation.<br />
Der Geist beginnt den Wahnsinn zu verstehn.<br />
Da wir, in unsrer kollektiven Halluzination,<br />
ja auchso schließlich ernten, was wir sähn.</p>
<p style="text-align: right;">
Milan Pawlowski</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=531&amp;md5=b052a277297b4d720c267e62d5477214" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Haufen Steine auf den Schultern</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/ein-haufen-steine-auf-den-schultern/</link>
		<comments>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/ein-haufen-steine-auf-den-schultern/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 13:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schriften]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab ein neues Flüglein kenn gelernt. Ja nun sind wir schon 5. Ein Dank, ein Gruß, ein gute Nacht. Und auch an sie, die mir gesagt, dass nur ein kleines wenig dieses Kriegs, ja fast, dass mans kaum sehen kann, es wert war, um zu siegen. Und lächelnd geh ich Heim. Zähle die Tränen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab ein neues Flüglein kenn gelernt.<br />
Ja nun sind wir schon 5.<br />
Ein Dank, ein Gruß, ein gute Nacht.<br />
Und auch an sie,<br />
die mir gesagt, dass nur ein kleines wenig dieses Kriegs,<br />
ja fast, dass mans kaum sehen kann,<br />
es wert war, um zu siegen.</p>
<p>Und lächelnd geh ich Heim.<br />
Zähle die Tränen, die wie Steine auf meinem Rücken liegen.<br />
Und strahle den Himmel an<br />
ohne Sonne<br />
ohne Schmerz.<br />
<span id="more-47"></span> Nur die Traurigkeit der Welt trägt mich.<br />
Und meine Liebe schlug mit schweren Steinen meine Flügel.<br />
Nun lieg ich da und blute.<br />
Mit einem großen Berg auf meinen Schultern.<br />
Doch seh ich noch die Welt um mich<br />
obwohl mein Blick von Fels versperrt.<br />
Ich hab mich eingegraben.<br />
Hab eine tiefe Kule in den Stein geschlagen<br />
und obenauf mein Leib mit Fels bedeckt.<br />
Und dennoch ist es endlich an der Zeit.<br />
Den Schritt nach vorn,<br />
den Flügelschlag,<br />
den Akt zu tun,<br />
der mich rein fliegen lässt hier über diese Szenerie.<br />
Und trotz die Erde mich noch immer fest umgibt<br />
über sie fort zu schweben<br />
und Stein für Stein<br />
ja sacht und lahm<br />
und schließlich mit geballter Kraft den Rest samt einem Streich hinfort zu schlagen<br />
und ohne Müh und Not<br />
so stolz zu stehn<br />
wie längst im Herzen Stolze lebt.</p>
<p>&#8220;Du musst fliegen lernen, dann ist alles gut.&#8221;</p>
<p>Dank euch ihr gnadenvollen Träger ohne Farbe.<br />
Danke auch jenen, die sie gleichso tragen.<br />
Mitleid zu jener ganzen Menschenheit,<br />
die ich so lieb und deshalb traurig hass.<br />
Es tut mir leid, ganz väterlich, ganz brüderlich.<br />
Und doch.. ist es mir gleich&#8230;</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/082521250f08c330423391662b326e" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=47&amp;md5=a8fadf732381ebe336a8f37e4d6ccd07" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brüder und Schwestern</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/bruder-und-schwestern/</link>
		<comments>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/bruder-und-schwestern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 13:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Fratzen auf der Straße Clownsgesichter auf die Haut gebrannt Mit breitem Grinsen zum Kotzen Es ist ein seltsam Weltenchaos Wenn ich durch Straßenbahnen schleich Seh ich doch da auf ihren Plätzen Stinkend fette Frauen sitzen Sie müffeln nach den Zimmern toter Menschen Und atmen tief und endzeitlich Und ich schrieb die Wörter Zeile um Zeile. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fratzen auf der Straße<br />
Clownsgesichter auf die Haut gebrannt<br />
Mit breitem Grinsen zum Kotzen</p>
<p>Es ist ein seltsam Weltenchaos<br />
Wenn ich durch Straßenbahnen schleich<br />
Seh ich doch da auf ihren Plätzen<br />
Stinkend fette Frauen sitzen<br />
Sie müffeln nach den Zimmern toter Menschen<br />
Und atmen tief und endzeitlich</p>
<p><span id="more-33"></span></p>
<p>Und ich schrieb die Wörter Zeile um Zeile.<br />
Immer wieder und hintereinander.<br />
Der Track brennt sich ins Hirn<br />
und nur Schreiben macht noch Sinn.<br />
Kein Gedanke, keine Idee.</p>
<p>Die fette Frau neben mir stinkt nach hässlichem Wohnzimmer.<br />
So setze ich mich auf einen einsamen Einzelsitz.<br />
Meine Brüder und Schwestern, mein Fleisch und Blut.<br />
Es liegt Abscheu in der Luft<br />
Und der Gedanke an Seeligkeit nervt<br />
Denn es hört nicht auf.<br />
Manches Mal will ich einfach auf sie einschlagen<br />
Doch ich glaube die Beulen stinken nur schlimmer.</p>
<p>Alles für die Kunst, ja, alles für die Liebe.<br />
Doch will ich die meine Menschheit lieben und ehren,<br />
dankt sie es mit Abscheu und dem Geruch nach ausgeschwitztem Alkohol.<br />
So ist es immer wenn du Kinder retten willst.<br />
Reichst du ihnen deine Hand<br />
schlagen sie dir in die Weichteile.</p>
<p>So ist und bleibt es also doch am schönsten<br />
bei schwebender Musik schwache Bäume zu betrachten,<br />
die angestrahlt von himmelsheller Sonne<br />
einem ein wenig heiligen Schein bescheren.<br />
Und gibt doch jede von Menschenhand erschaffene Laterne,<br />
die nachts versucht mit neongelb die Sonne nachzunahmen,<br />
ein wenig hilflos aber doch mit gutem Willen,<br />
den Mut ein wenig weiter da zu sein,<br />
für seine Menschheit, für seine Brüder und Schwestern.<br />
Sie zu verteidigen, sie zu beschützen, sie zu verhauen.<br />
Doch, nichts zu erwarten.</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/e51d819f2ead43cf342fb6e37c1fc9" alt="" width="1" height="1" /></p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=33&amp;md5=5b204197ca6b784e574fc23db427690e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die wundervolle Jahreszeit</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/die-wundervolle-jahreszeit-2/</link>
		<comments>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/die-wundervolle-jahreszeit-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 10:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.milanpawlowski.de/blog/?p=316</guid>
		<description><![CDATA[Im Winter kann man mehr von seinen Städten schreiben. Und ist die Natur in meinem Herzen, will ich im Sommer schweigen. 24. September 2007 Die wundervolle Jahreszeit beginnt und es war Zeit dieses Buch zu beenden Das Mädchen mit den Flügeln war im Himmel gewesen. Sie hatte den Regen gesehn, und an den Blumen gerochen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Winter kann man mehr von seinen Städten schreiben.<br />
Und ist die Natur in meinem Herzen, will ich im Sommer schweigen.</p>
<p><em>24. September 2007</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Die wundervolle  Jahreszeit beginnt<br />
und es war Zeit dieses Buch zu beenden<br />
Das Mädchen mit den Flügeln<br />
war im Himmel gewesen.<br />
Sie hatte den Regen gesehn,<br />
und an den Blumen gerochen.<br />
Doch nun war es an der Zeit<br />
An der Zeit sich mit den zerschundenen Fingern  durch die Haare zu fahren,<br />
mit einem kräftigen Biss den alten Bleistift zu  zerbrechen<br />
und sich des Engels Schwert aus dem Bauch zu  ziehen.</p>
<p><span id="more-316"></span></p>
<p>Langsam ronn  das Blut aus ihrem schlanken Körper.<br />
Sie weinte nicht und auch die Wunde fasste sie  nicht an.<br />
Doch sie wusste<br />
könnte sie Schmerz empfinden würde es weh tun.</p>
<p>Ein wenig  traurig, ja, nostalgisch<br />
setzte sie sich auf den Boden der nassen Stadt.<br />
Dunkelblaue Pflastersteine und endlich wieder  Regen.</p>
<p>Das Leben auf  Zufallswiedergabe.<br />
Und nun.<br />
Neustart.</p>
<p>Langsam zog sie  die Stöpsel ihres Mp3 Players aus den Ohren.<br />
Und die Welt verstummte.</p>
<div style="text-align: right;">Milan        Pawlowski</div>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/d430cbf8b375554c723d8e4749c0b5" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Schön</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 14:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Und sag ich schön, ist Schönheit nicht was wir benennen. Es ist nur hübsch wenn es das Auge sieht. Doch ist es wundervoll und wunderschön wenn Herz und wissentliches Schlagen uns ein Gefühl von Liebe in die Schönheit legt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und sag ich schön, ist Schönheit nicht was wir benennen.<br />
Es ist nur hübsch wenn es das Auge sieht.<br />
Doch ist es wundervoll und wunderschön<br />
wenn Herz und wissentliches Schlagen<br />
uns ein Gefühl von Liebe in die Schönheit legt.</p>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=20&amp;md5=1ac5b05646907069b777766b8756f299" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sollte Fasten</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jan 2007 10:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[21. Januar 2007 Tasten auf der Tastatur Geistige Klarheit ganz verschwunden fast verfasst und doch gar nur knapp daneben, nicht gefunden. Und dreimal schreib ich diesen Text nur einmal ihn im Kopf gedacht und doch verflucht ist hinter Stirn ne Schleife in mein Hirn gemacht. Repeat, ja, immer wieder scheiss drecks Leben, scheiss drecks Leben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>21. Januar  2007</p>
<p>Tasten auf der  Tastatur<br />
Geistige Klarheit ganz verschwunden<br />
fast verfasst und doch gar nur<br />
knapp daneben, nicht gefunden.</p>
<p><span id="more-320"></span></p>
<p>Und dreimal  schreib ich diesen Text<br />
nur einmal ihn im Kopf gedacht<br />
und doch verflucht ist hinter Stirn<br />
ne Schleife in mein Hirn gemacht.<br />
Repeat, ja, immer wieder<br />
scheiss drecks Leben,<br />
scheiss drecks Leben,<br />
Warum weiter nach mir streben?<br />
Scheiss drecks Leben,<br />
scheiss drecks Welt,<br />
liebe doch ganz ohne Geld.</p>
<p>Will doch nur  frei sein&#8230;<br />
wie schon so oft<br />
kleiner mädchen träume geschafft.</p>
<p>Der Welt ein  Glockenspiel und Freiheit.<br />
Schluss.<br />
Leere.<br />
Den Mund offen und sabbernd,</p>
<p>berühre ich  zuckend die Knöpfe,<br />
die Fernbedienung fällt aus.<br />
Kein Rausch in stürmenden Köpfen,<br />
um raschen Geist zu lähmen.</p>
<p>Nur Furcht und  Panik<br />
vor dummen stumpfen Sinn<br />
und angestrengtes Denken<br />
das Schreiben, krieg ich hin&#8230;</p>
<div style="text-align: right;">Milan        Pawlowski</div>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/4a51b16a7d8303a49aa0a196e247cf" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<item>
		<title>Freisam</title>
		<link>http://www.milanpawlowski.de/blog/lyrik/gedichte/freisam/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2005 10:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Milan Pawlowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Flügelvieh steigt weit empor, bis an des Himmels heilges Tor. Es bleibt dort stehn und denkt gar fein &#8220;Ich lass mich niemals selbst herein.&#8221; So steht es da und sucht den Glauben, der ihr entgegensteht zu rauben. Doch ist der Krieg schon längst vorbei und Liebe, Hass, ja Gut und Bös entzwei. Das Mädchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Flügelvieh steigt weit empor,<br />
bis an des Himmels heilges Tor.<br />
Es bleibt dort stehn und denkt gar fein<br />
&#8220;Ich lass mich niemals selbst herein.&#8221;</p>
<p>So steht es da und sucht den Glauben,<br />
der ihr entgegensteht zu rauben.<br />
Doch ist der Krieg schon längst vorbei<br />
und Liebe, Hass, ja Gut und Bös entzwei.</p>
<p><span id="more-333"></span></p>
<p>Das Mädchen fällt und weint garzu<br />
Es gibt dem Himmel keine Ruh<br />
Der Flügel fehlt, der andre auch<br />
und Engels Schwert steckt ihr im Bauch.</p>
<p>Der Mond er weint.<br />
Er ist ganz einsam.<br />
Sie wollt nur frei und nicht gemeinsam<br />
in Schlachten ziehn, wie es doch scheint.<br />
Das Mädchen weint.<br />
Es ist ganz einsam.<br />
Doch Kains Gedanke, hält sie freisam.</p>
<div style="text-align: right;">Milan        Pawlowski</div>
 <p><a href="http://www.milanpawlowski.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=333&amp;md5=ec0cf64a55661eef6ceba1e6f362e847" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.milanpawlowski.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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