Das hab ich völlig übersehen, nun noch schnell gekürzt, und hochgeladen:
www.milanpawlowski.de/blog/schriften/gedichte/ich-steh-an-einer-kreuzungsecke/
www.milanpawlowski.de/blog/schriften/texte/das-madchen-auf-dem-boden/
Neunter November Zweitausendneun. Die fixen Ideen werden viel weniger, das Leben nimmt einen in seinen Bann. Die Trauer und Trance verschenkt sich und opfert sich auf, an das vollkommene Dasein. Leben in Liebe. Denken mit Sinn und achtsamer Aufmerksamkeit.
Erwachsen werden ist es wohl, wenn man um kurz nach 23 Uhr in Anzughose und Kapuzenpulli auf seine Freundin an der Haltestelle wartet. Die Hände in den Hosentaschen. Jugendliche beobachtend. Und trotz keiner Mine im Gesicht, die Nacht genießen. Vielleicht ein weises, altkluges Lächeln. Im richtigen Moment aber, ein Strahlen in den Augen beim Einatmen der frischen kalten Luft.
Ich befürchte ich habe nie gelernt zu leben
Das Dasein in der reinsten Form zu lieben
und im Einfachsten
so hin zu nehmen
wie es ist.
So hab ich diese Webseite gebaut,
sie zwischendrin herein geschoben,
obwohl doch tausend Sachen noch zu tun.
Hier und da hab ich gebastelt
und immer, wirklich jederzeit
an Aufbau und Struktur gedacht.
Dafür hab ich mich selbst gehasst.
Meine Lebenszeit mit etwas zu verschwenden,
das weder angebracht noch sinnvoll ist.
Nur für den kleinen Spaß Ergebnisse zu sehn.
Ein selbst geschaffnes Werk
in Windeseile zu betrachten.
Wo ist die Ruhe selbst?
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01. 12. 2009
von Milan Pawlowski
Die Weite des Himmels. Und nur ein Schild ragt in ihn rein.
Ein Schild bedeutet eine helle Plane, aufgespannt.
Von nur zwei Stäben fest gehalten und gestreckt.
Fest geschnürt und fest gekurbelt.
Würde man sie strenger ziehen, drohte sie zu reißen.
und die Herren, die sich amüsiern.
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13. Juli 2008
Weil ihr hier alle, die ihr sitzt und steht.
Ein dummes Lächeln auf den Lippen und mit schweigendem Humor nicht nur die Welt vergesst, nein auch
das eigne traurig kümmerliche Dasein.
Der Geist, den ihr in Köpfen tragt verbrennt nicht, nein, er ist schon Asche.
Und Sturm und Drang verflogen.
Keiner Weisheit nur gewichen.
Nein, mit aller Weisheit Unverstand, verbannt.
Und übrig bleibt nur Angst.
Einige der Texte und Gedichte gibt es nun auch zum hören. Vorgelesen vom Autor selbst.
Zur Zeit verfügbar:
| Unsichtbar | |
| Brüder und Schwestern | |
| Verbunden mit den Gegenständen | |
| Sie hat es gefunden | |
| Lass dich fallen | |
| Meo – Prolog der Novelle |
z.B. der Text Unsichtbar, siehe unten:
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Was sieht ein unsichtbares Sehorgan?
Ich habe so lange darüber nachgedacht, dass ich die gesamte Unsichtbarkeit der Welt zerstört habe.
Es ist alles so unwahrscheinlich sichtbar geworden. Jedes kleinste Härchen, jede Faser meines Körpers. Jede Maserung und jeder Kratzer in der Holzplatte meines Schreibtischs. Jeder Kiesel am Boden der Straße vor meiner Tür. Eine Tasse Kaffee.
Als ob man zu viel davon getrunken hätte, ist jede kleinste Berührung, jedes Anstoßen, Umdrehen, Hinsetzen…
Unbehagen, nervtötend, Reizüberflutung.
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Was der kleine Vogel sagt.
- Hat man die Welt verstanden, bleibt, außer dieser großen Wahrheit, die zu fassungslosen Glück verhilft, wenig zu erzählen http://ow.ly/1RhMA 2010-05-28
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Mai 30, 2010 in 
